Konzept-Demo. Die Domain zinsen.digital wird inkl. Design im Bieterverfahren vergeben – Frist 23. Juni 2026, 12 Uhr. Sofortvergabe möglich. Anfragen: info@johannesfaupel.com
Alle angezeigten Zinssätze und Zahlen sind Demo-Daten zur Visualisierung.
Hypothekenzinsen · Anschlussfinanzierung

Anschlussfinanzierung – rechtzeitig handeln, Zinsen sichern

Wenn Ihre Zinsbindung ausläuft, brauchen Sie eine Anschlussfinanzierung. Forward-Darlehen, Prolongation oder Umschuldung – was ist in Ihrer Situation die beste Wahl?

Was passiert am Ende der Zinsbindung?

Am Ende Ihrer Zinsbindungsfrist muss die Restschuld neu finanziert werden. Die Bank schickt Ihnen meist 3 Monate vor Ablauf ein Prolongationsangebot. Dieses müssen Sie nicht annehmen – Sie können frei zu einer anderen Bank wechseln (Umschuldung) oder ein Forward-Darlehen abschließen.

Die drei Optionen im Vergleich

OptionVorlaufzeitAufwandZinsvorteil möglich?
Prolongation (Hausbank)kurz vor Ablaufgeringselten – Vergleich lohnt
Umschuldung (neue Bank)3–6 Monatemittelja, oft 0,1–0,3 %
Forward-Darlehenbis 60 MonatemittelZinssicherung auf Vorrat

Forward-Darlehen: Wann es sich lohnt

Ein Forward-Darlehen sichert Ihnen heute den aktuellen Zinssatz für eine Anschlussfinanzierung in der Zukunft – mit einem kleinen Aufschlag pro Vorausmonat (ca. 0,01–0,02 % je Monat). Es lohnt sich, wenn Sie erwarten, dass die Zinsen bis zu Ihrer Fälligkeit steigen werden. Bei fallendem Zinsniveau ist es nachteilig.

Wie früh sollte man sich kümmern?

Empfehlenswert: 12–18 Monate vor Ablauf der Zinsbindung den Markt sondieren, Angebote einholen und vergleichen. Spätestens 3 Monate vorher die Entscheidung treffen – so bleibt genug Zeit für die Bearbeitung bei der neuen Bank.