KfW-Förderkredite – günstig bauen und sanieren
Die KfW Bankengruppe fördert energieeffizientes Bauen und Sanieren mit vergünstigten Zinssätzen und Tilgungszuschüssen – eine der wichtigsten Finanzierungsquellen für Bauherren.
Was fördert die KfW?
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist eine staatliche Förderbank. Im Bereich Wohnen fördert sie vor allem energieeffizientes Bauen und Sanieren über das Bundesförderungsprogramm für effiziente Gebäude (BEG). Die Förderung erfolgt über vergünstigte Darlehen und – bei besonders hoher Effizienzklasse – durch Tilgungszuschüsse.
Die wichtigsten Programme (Demo-Überblick)
| Programm | Verwendung | Max. Kredit | Tilgungszuschuss |
|---|---|---|---|
| KfW 297 (BEG Neubau) | EH 40 / EH 55 | 150.000 € | bis 12,5 % |
| KfW 298 (BEG Neubau+) | EH 40 QNG | 150.000 € | bis 20 % |
| KfW 261 (BEG Sanierung) | Effizienzhaus-Stufen | 150.000 € | bis 20 % |
| KfW 300 (Wohngebäude-K.) | Sanierung Einzelmaßn. | 60.000 € | – |
Wie beantrage ich KfW-Förderung?
KfW-Kredite werden nicht direkt bei der KfW beantragt, sondern über Ihre Hausbank oder einen Finanzierungsvermittler. Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden. Eine nachträgliche Förderung ist nicht möglich. Für die BEG-Programme ist zudem ein Energie-Effizienz-Experte (EEE) einzubinden.
Kombination mit normaler Baufinanzierung
KfW-Kredite können und sollten mit einer regulären Baufinanzierung kombiniert werden. Der günstige KfW-Zinssatz gilt bis zur Fördergrenze; darüber hinaus schließen Sie einen normalen Bankkredit ab. So optimieren Sie Ihren Gesamtzinssatz.