Konzept-Demo. Die Domain zinsen.digital wird inkl. Design im Bieterverfahren vergeben – Frist 23. Juni 2026, 12 Uhr. Sofortvergabe möglich. Anfragen: info@johannesfaupel.com
Alle angezeigten Zinssätze und Zahlen sind Demo-Daten zur Visualisierung.
Kreditzinsen · Dispositionskredit

Der Dispositionskredit – flexibel, aber teuer

Der Dispo ist der teuerste Standardkredit. Durchschnittlich 10–11 % effektiv – und er läuft, solange Sie überziehen. Was er kostet und wann er berechtigt ist.

Dispo Ø Banken (Demo)10,80 %effektiv p. a.
Geduldete Überziehung14,50 %effektiv p. a.

Was ist der Dispositionskredit?

Der Dispositionskredit (kurz: Dispo) ist ein eingeräumter Überziehungsrahmen auf Ihrem Girokonto. Sie können Ihr Konto bis zur vereinbarten Grenze (meist 2–3 Monatsgehälter) überziehen – ohne Antrag, ohne Rückzahlungsplan. Die Zinsen laufen täglich auf den überzogenen Betrag.

Wie teuer ist der Dispo wirklich?

Bei einem Dispo-Zinssatz von 10,80 % und einer Überziehung von 2.000 € über 3 Monate zahlen Sie ca. 54 € Zinsen. Das klingt überschaubar – aber auf Jahresbasis entspricht das einem Kostenfaktor, der jeden Sparertrag vernichtet, den Sie gleichzeitig erzielen könnten.

ÜberziehungDauerZinssatzZinskosten
500 €1 Monat10,80 %4,50 €
1.000 €3 Monate10,80 %27,00 €
2.000 €6 Monate10,80 %108,00 €
3.000 €12 Monate10,80 %324,00 €

Günstigere Alternativen zum Dispo

  • Ratenkredit ablösen: Bei dauerhafter Dispo-Nutzung lohnt die Umschuldung in einen Ratenkredit (ca. 5–8 % effektiv)
  • Kreditrahmen (Revolving Credit): Manche Banken bieten separate Kreditlinien zu günstigeren Konditionen
  • Auffüllen aus Sparreserve: Falls Tagesgeld vorhanden – Dispo ablösen, Zinsdifferenz als Gewinn

Wann ist der Dispo legitim?

Als kurzfristige Liquiditätsbrücke – etwa wenn eine Zahlung kommt, bevor das Gehalt eintrifft. Maximal wenige Tage bis wenige Wochen. Für alles Längere gibt es günstigere Lösungen.