Konzept-Demo. Die Domain zinsen.digital wird inkl. Design im Bieterverfahren vergeben – Frist 23. Juni 2026, 12 Uhr. Sofortvergabe möglich. Anfragen: info@johannesfaupel.com
Alle angezeigten Zinssätze und Zahlen sind Demo-Daten zur Visualisierung.
Selten gestellte Fragen

Die Zinsstrukturkurve – was sie verrät

Die Zinsstrukturkurve zeigt die Zinssätze für verschiedene Laufzeiten. Normalerweise steigend – aber manchmal invertiert. Was das bedeutet, hat praktische Konsequenzen.

Was ist die Zinsstrukturkurve?

Die Zinsstrukturkurve (Yield Curve) stellt die Zinssätze/Renditen für Anleihen gleicher Qualität, aber unterschiedlicher Laufzeit dar. Auf der X-Achse die Laufzeit (1 Monat bis 30 Jahre), auf der Y-Achse die Rendite.

Drei Formen und ihre Bedeutung

FormKurzfristige ZinsenLangfristige ZinsenSignal
Normal (steil)niedrighochWirtschaft wächst normal
FlachähnlichähnlichWirtschaft in Übergang
InvershochniedrigRezessionswarnung

Die inverse Zinsstrukturkurve als Rezessionsindikator

Wenn kurzfristige Zinsen (z. B. 2-Jahres-Anleihe) höher sind als langfristige (10-Jahres-Anleihe), nennt man die Kurve invers. Historisch war eine inverse US-Kurve ein zuverlässiger Vorbote einer Rezession – mit einem Vorlauf von ca. 12–24 Monaten. In 2022–2023 war auch die US-Kurve deutlich invers.

Was bedeutet das für Festgeld-Anleger?

Bei inverser Zinskurve sind kurzfristige Festgeldsätze oft besser als langfristige. Das war in 2023 tatsächlich der Fall: 12-Monats-Festgeld brachte mehr als 5-Jahres-Festgeld. Wer das erkannte, konnte besser disponieren.